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Die Hoffnung stirbt zuletzt

„…weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen.“ 1.Timotheus 4,10

Der Volksmund sagt: „Die Hoffnung stirbt zuletzt “. Was meint er damit? Ein immerwährendes Hoffen darauf, dass sich etwas erfüllt, was man sich schon eine lange Zeit wünscht. Doch kann es sein, dass die investierte Hoffnung plötzlich zunichte wird? Man merkt, dass das Ersehnte sich nicht erfüllt und zuletzt begräbt man diese Hoffnung. Der Mensch resigniert und sagt: „Das wird sowieso nichts mehr“. Das Hoffen der Bibel ist etwas anderes als das was der Volksmund meint. Die biblische Hoffnung führt immer zu einem Ergebnis. Sie ist nichts wages, was sich vielleicht erfüllt. Paulus sagt in Römer 15 Vers 13: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch….damit ihr immer reicher werdet an Hoffnung “.

Von Gott  selber geht Hoffnung aus. Er ist der Hoffnungsträger und - geber. Das heißt, er verspricht nicht einfach irgendetwas, um uns nachher im Regen stehen zu lassen. Er möchte, dass wir von ihm erfüllt werden und immer reicher werden an Hoff nung. Die Hoffnung, die von Gott  kommt, wird niemals sterben. Die Hoffnung Gottes ist eine zuverlässige Quelle. Legt Gott  Hoffnung in einen Menschen, dann bekommt er eine innere Gewissheit, daß das worauf er hofft , auch eintreffen wird. Im obigen Bibelvers macht der Apostel Paulus deutlich, dass er seine Hoffnung auf den lebendigen Gott  gesetzt hat. Wichtig ist hier das Zusammenspiel zwischen Hoffnung und lebendiger Gott. Wenn wir Nöte, Ängste, Sorgen, Krankheit oder andere Probleme haben, dann möchte Gott uns Hoffnung geben, Hoffnung darauf, dass letztlich alles gut werden wird.  Er will uns Weisheit geben, wie wir Beten sollen. Oft  beten wir einfach drauf los. Formulieren irgendwelche Wünsche vor Gott  und hören schnell frustriert auf, wenn das Ergebnis nicht kommt. Es gibt Situationen, da wissen wir nicht wie wir beten sollen. Paulus sagt in Römer 8,26: „In gleicher Weise nimmt sich der Geist Gott auch unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, wie man richtig beten soll. Er tritt  mit einem Seufzen für uns ein, das man nicht in Worte fassen kann.“

Bevor du hoffst, musst du hören. Was verheißt Gott dir in deiner Situation? Welches Wort sagt er dir zu? Worauf sollst du hoff en? Wenn Gott dich angesprochen hat, dir ein Wort der Hoffnung gegeben hat, dann kannst du darauf bauen. Wenn du nichts Konkretes empfängst, dann bleibt dir immer noch zu sagen: „Du bist der Gott  der Hoffnung. Ich weiß gerade weder ein noch aus, doch in dir ist Hoffnung. Du hast immer eine Idee, du hast immer einen Weg für mich, den ich gehen kann. Du hast immer ein Licht in der Dunkelheit, auf dich hoffe ich.“ Gott  will uns mit Hoffnung füllen. Wir sollen reich werden an Hoffnung. Ich wünsche dir ein hoffnungsvolles Herz, selbst wenn die Umstände nicht hoffnungsvoll scheinen.

Gottes Wort ist immer noch die Wahrheit und erfüllt sich in deiner konkreten Situation: „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird ’s wohl machen.“ Psalm 37,5

Benjamin Gies (Pastor)