• Gottesdienst sonntags um 10.30 Uhr

Sommerzeit als Ruhezeit

„Damit ging in Erfüllung, was der Herr durch seinen Propheten Jeremia vorausgesagt hatte. Das Land sollte so lange brachliegen, bis es alle Ruhejahre bekommen hatte, die von den Königen nicht eingehalten worden waren. Darum blieb das Land nun siebzig Jahre lang verwüstet.“ Die Bibel in 2.Chronik 36 Vers 21 (Übersetzung Hoffnung für alle)

Israel sollte alle sieben Jahre ein Ruhejahr (Sabbatjahr) für das Land feiern. Sechs Jahre durften sie säen und ernten, ihre Weinberge beschneiden und die Frucht genießen. Das siebte Jahr sollte ein Sabbat für die Erde sein. Die Israeliten sollten weder aussäen noch die Weinberge beschneiden. Gott wollte ihnen durch diese Ruhepause deutlich machen, dass er sie versorgte und dass es letztlich auf ihn ankam. Der Sabbattag ist nicht in erster Linie dafür da, dass ich frei habe, Zeit für einen Familienausflug ist, ich endlich mal wieder den Sport machen kann, den ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Der Sabbat ist die Konzentration auf Gott und dass alles Wachsen und Gedeihen letztlich in seiner Hand liegt.                                      

Das Volk Israel dachte nicht mehr an die Abhängigkeit von Gott. Der Gedanke daran, dass Gott sie versorgte, war so weit weg, wie die Erde von der Sonne. Gott musste einen Zwangssabbat einführen. Vielleicht kann der Sommer als Urlaubszeit auch eine Art Sabbat sein. Wir brauchen Ruhepausen, um uns neu auszurichten. Welche Ziele verfolge ich? Was ist der Sinn in meinem Leben? Diese Fragen sind oft verschüttet von unfassbar vielen Aktionen und Einflüssen, die wir bewältigen und verarbeiten. „Ihr Menschen, vertraut ihm jederzeit, und schüttet euer Herz bei ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht.“ Die Bibel in Psalm62 Vers 9 (Übersetzung Hoffnung für alle)

Eine inspirierende, erholsame und von Gott begleitete „Sommersabbatruhe“ wünscht Benjamin Gies (Pastor)

Quelle: gekürzte Version des Leitartikels aus dem Gemeinde-Info Juli/August 2016